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Berlin, Berlin, wir waren in Berlin

Berlin, Berlin, wir waren in Berlin

Schon traditionell ging es in der Karwoche als Jugendtour nach Berlin. Bei genauerer Betrachtung hätte man es auch als Familientour Kuinke/Woidt bezeichnen können. So ist es eben. So viele Jugendliche haben wir ja leider nicht.

Los ging es am Samstag, dem 28.03.2015. Die Wetterprognosen für die kommende Woche waren durchwachsen. Kühl oder warm, viel Regen und wenig Regen, aber auf jeden Fall windig bis stürmisch. Doch davon ließen wir uns nicht beirren. Los ging es.

Auf der Fahrt nach Berlin kamen wir super durch. Keine Staus und wenig Reiseverkehr waren die Basis, Berlin in etwas über 6 Stunden zu erreichen. Angekommen, wurden wir wie gewohnt freundlich empfangen. Quartier bezogen wir allerdings nicht bei Phönix, hier fand ein Trainingslager mit 30 Jugendlichen aus Hannover statt, sondern im Kanuclub Wandervögel Berlin, direkt auf dem Nachbargrundstück. Viel unternahmen wir an diesem Tag nicht mehr. Nur noch Ausräumen, Pizza essen und ein wenig spielen.

Am nächsten Tag sollte die Umfahrt um Köpenick starten. Geplant waren die Etappen: Phönix – Treptow, Treptow – Köpenick – Treptow, Treptowkanal bis Kleinmachnow, und dann am vierten Tag über die Havel zurück nach Phönix. Doch es kam etwas anders. Starker Wind veranlasste uns zunächst über die Strecke nachzudenken. Aber es blieb dabei.

Dirk konnte an diesem Tag nicht rudern. Montezumas Rache hatte ihn am Vortag ereilt. Er blieb im Bett und auf dem Klo. Der Rest ruderte samt Hund los.

Durch die Schleuse Plötzensee  ging es Richtung Berlin Tiergarten. Noch einmal schleusen und dann über den Landwehrkanal quer durch Kreuzberg nach Treptow. So hatten wir es ausgedacht. Aber, ja aber, die Schleuse Tiergarten hatte leider noch Winterpause. Schade. Die Köpenickumfahrt war beendet, denn es gab keine Möglichkeit Richtung Osten zu rudern. Also wurde kurzerhand umgeplant. Es ging zurück über die Spree, vorbei an Schloss Charlottenburg und durch die Schleuse Spandau als Drei-Schleusen-Fahrt zurück nach Phönix. Man muss halt flexibel sein.

Den Tag beendeten wir nach einer Wanderung zum Spandauer Brauhaus und einem Abendessen dort mit einem gemütlichen Spielabend im Bootshaus.

Rudertag 2 fiel dann dem Sturm zum Opfer. Genau wie Rudertag 3 und 4. Es waren orkanartige Böen und starker Wind, die ein Rudern auf den umliegenden Seen zwar nicht ganz unmöglich, zumindest aber sehr gefährlich machten. Das tat unserer guten Laune aber keinen Abbruch. Wir verlebten gemütliche Urlaubstage im Bootshaus. Spielen (Dart, Schocken, Phase 10, Risiko und Knack), kochen und lesen gestalteten die Tage sehr kurzweilig.

Am Mittwoch besuchten Kathi, Sille, Tobi, Max und Dirk das Olympiagelände einschl. einer super interessanten Führung durch das Olympiastadion. So kam das kulturelle Nebenprogramm auch noch zu seinem Stelldichein.

Kerstin, Sally und Thomas waren derweil in Spandau unterwegs. Abends nahmen wir am Clubabend des BR Phönix teil, ein wie immer klasse Event.

Wunder oh Wunder, am nächsten und auch gleichzeitig letzten Tag, konnten wir wieder aufs Wasser. Die Bedingungen waren relativ gut. Angesagt war trockenes, kaltes und sonniges Wetter.

Auf ging es Richtung Norden über die Havel zum „Weißen Schwan“. Dort kehrten wir zur Mittagspause ein. Bis hierhin hatte der Wetterbericht tatsächlich Wort gehalten. Doch auf dem Rückweg wurden wir von einem ordentlichen Hagelschauer und Kälteeinbruch überrascht.

Sei’s drum, nicht schön aber wir haben es überlebt.

Am Abend kamen Claudia und Fuzzy zum kleinen Tschüß-Sagen ins Bootshaus. Der Abend wurde super schön. Wir saßen alle zusammen am runden Stammtisch und plauderten über die Vergangenheit. Zu guter Letzt wurde noch geknobelt, bevor es weit nach Mitternacht in die Kojen ging.

 

Karfreitag ging es dann zurück nach Rheinhausen. Hinter uns lag eine ruhige und erholsame Woche in Berlin. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr, wenn es in der Karwoche wieder nach Berlin geht.

Ein großer Dank an den BR Phönix Berlin, dessen Bootshaus wir in Beschlag nehmen durften und führ das Verleihen ihrer Boote. Ein besonderer Dank an den Kanuclub Wandervögel Berlin, bei dem wir übernachten durften.

Wir waren dabei:
Sille, Kathi, Kerstin, Thomas, Max, Tobi, Dirk und Wanderfahrerhund Sally

 

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