Sie sind hier
Home > News > RCB in Berlin 2017

RCB in Berlin 2017

RCB in Berlin vom 28.10 bis 2.11.2017

Schon bei der Durchsicht des Jahreskalenders für 2017 fielen die aufeinander folgenden Feiertage Ende Oktober direkt ins Auge und inspirierten sehr früh im Jahr, eine Rudertour zu organisieren. Und wenn man schon mit nur einem freien Tag, 5 Tage Zeit bekommt, dann darf es auch etwas weiter wegführen. Und da wir schon nicht zur Wikingsternfahrt nach Berlin konnten, dann eben eine Woche später. So wurde überlegt und so wurde dann auch geplant.

Wir hatten vor in drei Etappen von Phönix über Treptow, Potsdam wieder nach Phönix zu rudern. Gute 100 Kilometer im Herbst sollen gut zu schaffen sein und der Teltowkanal fehlte uns noch als Ruderrevier.

Wir machten uns zu acht am Samstagmorgen Richtung BR Phönix auf. Aus Hamburg waren bereits zwei Tage zuvor Jutta und Michael nach Berlin angereist.

In Berlin begrüßte uns Holger und übergab uns das Quartier für die nächsten Tage. Das Wetter war ziemlich bescheiden, kalt, regnerisch und stark windig. Die Prognosen für Sonntag sahen eher schlechter, denn besser aus. Egal, wir fuhren Samstagnachmittag zunächst zum Bummeln nach Berlin Mitte. Dafür war das Wetter noch so eben gut genug.

Die Wetterprognosen für Sonntag sollten recht behalten. Über Berlin zog eine Starkwindfront hinweg. An Rudern war nicht wirklich zu denken. Zudem war der Tierpark wegen der Gefahr herabfallender Äste und umstürzender Bäume gesperrt; und hier hätten wir Richtung Treptow durchrudern müssen. Also musste ein Alternativprogramm her. Christian war zu uns gestoßen und schlug den ein oder anderen Museumsbesuch vor, Indoor war angesagt. Letztendlich führte uns unser Ausflug zunächst zum Dong Xuang Center, dem größten Asiamarkt in Berlin, anschließend ging es zur Besichtigung des Wasserwerks in Friedrichshagen am Müggelsee. Hier erhielten wir einen klasse Einblick in die Geschichte der Wasserwirtschaft von Berlin und eine tolle Führung durch die Schöpfanlagen (sehr lohnenswert, siehe auch: Berliner Unterwelten e.V.)

Anschließend ging es zum Pizzaessen nach Haselhorst und dann zurück ins Bootshaus. Hier trafen wir noch Holger, der sich zum Rudern für den nächsten Tag anmeldete und Claudi und Fuzzi, mit denen wir den Abend gemütlich ausklingen ließen.

Am nächsten Morgen hatte sich das Wetter echt beruhigt. Der Wind war deutlich schwächer, es war etwas kühler geworden, aber die Sonne schien und es sollte bis auf einen Minischauer während der Mittagspause nicht regnen. Also ging es nach dem Frühstück mit zwei Zweiern und einem Vierer auf Wasser. Havel aufwärts bis zum Schwan und wieder zurück. 30 Kilometer bei guten Bedingungen, bester Laune und einem sehr guten Mittagessen in Henningsdorf im „Zum Weißen Schwan“. Zum krönenden Abschluss gab es abends noch gegrillte Garnelen als Snack zum Abendbier.

Am Dienstag waren wir sogar zu zwölft zum Rudern Christian gesellte sich auch zu uns und kam mit aufs Wasser. Wir wollten heute nicht zu lange rudern. Annette und Micha hatten uns für 17:00 Uhr zum Schäufele-Essen eingeladen. Und da muss man schließlich pünktlich sein. Unsere Ausfahrt führte uns zunächst zur Spandauer Zitadelle. Hier konnten wir über die Wassergräben um die Feste herumfahren. Anschließend ging es zum Tegeler See und zur Pause beim RC Tegel. Wer wollte, konnte noch knapp 1.000 Meter Tegeler Hafen und Umfahrt rudern.

Nach der Pause ging es dann ziemlich direkt zurück zum BR Phönix. Uns begleitete gegen die Wetterprognose den ganzen Tag herrliches und optimales Ruderwetter.

Wieder landfein gemacht, durften wir dann super leckere Schäufele mit Kloß und Kraut essen. Spitze lecker und mehr als genug.

Vollkommen satt klang der Abend dann beim Chicago-Spiel gemütlich aus.

Am Mittwoch war das Wetter mehr als bescheiden. So fiel es uns nicht schwer, auf Rudern zu verzichten und uns nach dem Frühstück gemütlich Richtung Rheinhausen aufzumachen.

Hinter uns lagen schöne Tage in Berlin. Wieder einmal fühlten wir uns pudelwohl beim BR Phönix.

Wir sagen allen Danke, die uns den Aufenthalt wie immer mehr als angenehm gestaltet haben.

Wir waren dabei : Kerstin, Thomas, Stoppi, Marc, Sille, Jessi, Kathi, Dirk, Michael, Jutta

Schreibe einen Kommentar

Top